 | Finanzierung vom Haus |
Anonymous schreibt "Zur Finanzierung von Haus oder Wohnung stehen verschiedene Modelle zur Auswahl, die sich wie Bausteine zusammenfügen.
Die Basis der Eigenheim-Finanzierung sollte immer ein solider Grundstock Eigenkapital sein. Dazu zählen neben echten Ersparnissen auch andere Vermögenswerte wie beispielsweise ein schon bezahltes Grundstück. Dieses Eigenkapital mit drei oder vier multipliziert, ergibt den Betrag, der normalerweise vom Kreditinstitut finanziert wird, wenn alle sonstigen Voraussetzungen stimmen.
Damit die Rechnung aufgeht
Bei der Entscheidung, wie die monatlichen Belastungen über einen längeren Zeitraum verteilt werden sollen, bietet sich das Annuitätendarlehen an. Es zeichnet sich durch gleich bleibende Raten für Zins und Tilgung aus - und zwar immer solange, wie ein fester Zinssatz vereinbart wurde. Anfangs ist bei dieser Darlehensform der Tilgungsanteil in der monatlichen Rate gering, er steigt aber, je mehr die Zinsbelastung zurückgeht.
Wer so bald wie möglich bauen, kaufen oder renovieren will, kann dies mit einer Kombination aus Immobiliendarlehen und Bausparkonto realisieren. Das hat mehrere Vorteile. Zum einen wird das Bausparen vom Staat unter bestimmten Voraussetzungen mit der Arbeitnehmersparzulage und der Wohnungsbauprämie gefördert, zum anderen erwirbt man mit dem Bausparkonto einen Anspruch auf ein zinsgünstiges Wohnungsbaudarlehen.
Wird das Bausparkonto zugeteilt und das
Bauspardarlehen ausgezahlt, kann das Immobiliendarlehen in einer Summe abgelöst werden. Das Risiko, dass die Zinsen nach Ablauf des Festzinszeitraums des Immobiliendarlehens höher liegen und man für eine Anschlussfinanzierung deutlich mehr zahlen muss, fällt damit weg. Die Immobilie ist in der Regel nach 25 bis 30 Jahren schuldenfrei und die monatliche Belastung ist von Anfang an bekannt.
Bleibt die Frage, wie lange man die Zinsen festschreibt. Grundsätzlich gilt: Je länger der Zins festgelegt ist, desto höher ist die Zinsbelastung. Aber nur auf den ersten Blick. Denn in der derzeitigen Niedrigzinsphase sollte man sich diese niedrigen Zinsen auch langfristig sichern. Kurze Zinslaufzeiten sind dann sinnvoll, wenn das Zinsniveau bei Vertragsabschluss hoch ist. Denn dann bleiben die Chancen auf niedrigere Zinsen nach wenigen Jahren gewahrt.
Die Tilgung und Zinszahlung wird in der Regel durch die monatlichen Raten abgegolten. Es besteht aber auch die Möglichkeit, mit Sondertilgungen zu einer schnelleren Entschuldung zu kommen. Dies ist beispielsweise mit der Eigenheimzulage des Staates möglich. Das verkürzt die Restlaufzeit und spart jede Menge Zinsen.
Zinsen sparen kann man auch, wenn die Festzinsvereinbarung in einigen Jahren ausläuft und dann höhere Zinsen zu erwarten sind, als die seinerzeit vereinbarten. Dann sollte man beispielsweise eine Forward-Zinsvereinbarung mit dem Kreditinstitut treffen. Mit ihr sichert sich der Kreditnehmer schon heute einen günstigen Zinssatz für seine Anschlussfinanzierung von morgen. Über Einzelheiten informiert der Kreditberater.
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Geld vom Staat bei Kauf einer Immobilie"
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