 | Hausfinanzierung |
Anonymous schreibt "Mit der richtigen Finanzierungsstrategie kann der künftige Hausherr gut leben.
Keine Frage, der Entschluss zum Erwerb von Wohneigentum hat Tragweite. Denn die Umsetzung verlangt Verantwortung und einen langen Atem. Zumal am Anfang meist ein beachtlicher Schuldenberg steht: Die Differenz zwischen dem vorhandenen Eigenkapital und den Kosten fürs Haus muss finanziert werden.
Es gibt drei Varianten: Bank-, Bauspar- oder Versicherungsdarlehen. Die meisten Baufinanzierungen laufen über Bankdarlehen. Dabei stellt entweder die Bank selbst den Kredit zur Bei der Baufinanzierung geht es um viel Geld, daher sollte der Bauherr mehrere Angebote zum Vergleich einholen.
Verfügung oder vermittelt das Darlehen an eine Hypothekenbank weiter. Die Rückzahlung erfolgt in monatlichen, festen Raten - auch Annuitäten genannt. Je höher die anfängliche Tilgung, umso schneller ist das Darlehen zurück gezahlt.
Allerdings läuft der Darlehensvertrag mit der Bank nicht bis zur letzten Tilgung, sondern bis zum Ende der so genannten Zinsfestschreibungsfrist. Während dieser Frist bleiben die Zinsen unverändert.
Für Bauherren ergibt sich daraus folgende Erwägung der Hausfinanzierung: Zwar sind die Zinsen für langfristig festgeschriebene Darlehen höher als für kurzfristige, aber sie bieten mehr Sicherheit. Besonders in Niedrigzinsphasen macht es Sinn, sich für eine langfristige Bindung - zum Beispiel 15 oder 20 Jahre - zu entscheiden. Sollte der Bauherr unterdessen unerwartet zu Geld kommen, hilft ihm eine Sondertilgungsklausel im Kreditvertrag.
Weil es bei der Baufinanzierung um viel Geld geht, sollten die künftigen Hausherren mehrere Angebote einholen. Damit die richtige Entscheidung getroffen werden kann, müssen die Eckdaten in den Angeboten vergleichbar sein.
Dazu zählen unter anderem Bearbeitungsgebühr, Disagio, Anfangstilgung, Wertermittlungsgebühr oder Bereitstellungszinsen. Auch die Dauer der Zinsfestschreibung muss bei den Angeboten identisch sein, um vergleichen zu können. Ausschlaggebend ist schließlich unterm Strich der effektive Zinssatz, nicht der sogenannte Nominalzins.
Ganz gleich, welches Darlehensmodell gewählt wird, ohne handfeste Sicherheiten als Pfand wird kein Kreditinstitut Geld verleihen. Üblich ist, dem Kreditgeber für ein Baudarlehen den Zugriff auf die Immobilie einzuräumen.
siehe auch: Hausfinanzierungen
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